michael lissek

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zwei seiten leben.

drei trauerredner.

ein totentheater

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alles, was bei beleidsbekundungen
sich nicht dem klischee fügt, grenzt an
taktlosigkeit oder wahnwitz.
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e.m. cioran

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das leben ist kurz, und lang ist der tod. ob während des lebens mitteilenswertes geschehen ist, darüber entscheiden am ende die hinterbliebenen (und ihre sprachfähigkeit) sowie - im notfall - der trauerredner (und seine befragungs-, schreib- und performancetechnik). 

aus leben wird text: seltsame metamorphose. 

"zwei seiten leben" portraitiert drei trauerrednerInnen, begleitet sie zu bestattungen und zu hinterbliebenen. es versucht, die inszenierung der totenreden zu entdecken und lässt die trauerredner reden auf sich selber halten. es wird viel gesungen, eine menge luft geatmet, yoga gemacht und an keiner stelle geweint.

aus totentheater wird radio.

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text, aufnahmen, regie und herstellung: michael lissek

produktion: swr / deutschlandradio 2014

erstsendungSWR2, 19.januar 2014

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im originalton zu hören:

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"2 seiten leben" erhielt auf dem dokka-festival 2015 eine "lobende erwähnung":

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"Die Arbeit an und mit dem O-Ton erfordert ein besonderes Gespür für die erzählerischen Dimensionen von Sprache, Stimme und Geräusch. Michael Lissek inszeniert lustvoll die radiophonen Elemente und setzt jedes von ihnen in sein Recht. Deswegen geht eine lobende Erwähnung an seine elegante Dekontextualisierung und Rekontextualisierung von Ritualen in dem Feature "Zwei Seiten Leben".

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